Schwerpunkt Traumaintegration

Krisen bewältigen  -  Traumata verarbeiten

zum Gleichgewicht der

eigenen Identität zurückfinden

Durch meine langjährige psychotherapeutische Erfahrung wurde mir klar, dass es keine wirkliche innere Ruhe geben kann, es sei denn wir finden zurück zu unserer tieferen Identität. In psychologischen Kreisen spricht man vom "wahren Selbst" oder "höheren Selbst".

Jeder Mensch hat im Laufe des Lebens mehr oder weniger schwierige Er­fahrungen gemacht. Erwachsenwerden ging häufig einher mit sich an­passen, unterordnen und nicht ernstgenommen werden. Viele Men­schen mussten schon sehr früh lernen, sich selber aufzugeben, um den Er­wachsenen zu gefallen und nicht zur Last zu fallen. Andere Menschen haben sehr früh oder auch später schwere traumatische Erfahrungen gemacht. Dies können einmalige schwerwiegende Verlust­er­fahrun­gen, Bedrohungen, Unfälle oder Zeugenschaft von belastenden (Ge­walt)-­Erfahrungen sein oder sich täglich wiederholende Entwertungen und Beschämungen. Gewalt, sexuelle Gewalt, Liebesentzug, Isolations- und Verlassenheitserfahrungen in der Kindheit fügen uns Menschen tiefste Traumata zu. Jedes Mal müssen wir einen Teil unseres "wahren Selbst" verleugnen, um solch schwierige Er­fah­run­gen zu überstehen. Auch traumatische Ereignisse im Er­wach­se­nen­leben können sehr einschneidend sein und mit körperlichen Symp­to­men auf sich aufmerksam machen.

Traumatisierung kann also durch ganz kurze Ereignisse wie z.B. durch einen Unfall geschehen oder unendlich lange dauern wie bei wie­der­hol­ter Gewaltanwendung durch Bezugspersonen. Während einer Trau­ma­ti­sie­rung ist die betroffene Person in einem Zustand totaler Hilflosigkeit erstarrt, in dem sie weder flüchten noch sich wehren kann. Dieser so­ge­nan­nte Totstellreflex blockiert Lebensenergie, die grundsätzlich für die Weiterführung des Lebens notwendig wäre und nun nicht mehr zur Ver­fügung steht. Nach einem un­ver­ar­bei­teten Trauma stellen sich typischerweise Symptome ein. Es scheint, als versuchten die Symptome auf die Tragik des Vorgefallenen auf­merk­sam zu machen. Leider ignorieren die meisten Menschen solche Symptome oder bekämpfen sie. Symptomverschiebung auf unerklärliche körperliche oder psychische Beschwerden sind häufig die Folge.

Unverarbeitete Traumata werden nicht durch eine zeitliche Distanz zum traumatischen Ereignis geheilt. Zeit alleine heilt keine solchen Wun­den! Allerdings können anhand von Traumaverarbeitungstechniken die Inhalte der damals unerträglichen Traumasituation wieder erinnert, fühlbar und bewusst überwindbar gemacht werden. Meine Methoden sind: EMDR und Körperorientierte oder Phasenorientierte Trau­­ma­­ver­­ar­­bei­­tung z.B. bei DIS-PatientInnen. Der bisher nicht integrierte Trau­ma­inhalt wird damit neu als nicht belastende Erinnerung in der sogenannten Bibliothek des Gehirns abgespeichert. Neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung bestätigen den dauerhaften Erfolg von Trau­ma­ Ver­ar­bei­tung mit Hilfe des EMDR. Als Körperpsychotherapeutin integriere ich das Herzstück der Trauma Verarbeitung, die Tibetische Energiearbeit nach dem System der 24 Organkreise. Dieser Königsweg beschleunigt mit grosser Sanftheit und Tiefe auf wunderbare Weise Heilungsprozesse.

Mit Trauma Verarbeitung können wir uns un­se­rer ursprünglichen Identität, so wie wir als Menschen gemeint waren, annähern und finden zu unserem "höheren Selbst" zurück.

 

Symptome, die auf verborgene Traumata hinweisen können:

Angstzustände, Phobien, Panikattacken

Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Adipositas)

Beziehungsdilemma, Dreiecksbeziehungen

Flash backs

Depressive Verstimmungen und Depressionen

Irrationale Eifersucht

Nervöse Unruhe und Ungeduld

Postnatale Depression

Schlafstörungen

Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle, Schamgefühle

Schmerzstörungen

Selbstwertproblematik

Somatische Beschwerden

Strukturelle Dissoziation (DDNOS und DIS)

Sucht

Symptome nach Operationen und medizinischen Eingriffen

Traumatische Trauer

Unkontrollierbare Wutausbrüche

 

Weitere Spezialgebiete:

Homosexualität

Persönlichkeitsstörungen, z.B. Borderline

Begleitung von Trauerprozessen

Schwangerschaft, Geburt, Mutterschaft, Säuglings- und Kleinkindzeit

Spirituelle Krisen und aussergewöhnliche Erfahrungen

Sexuelle Schwierigkeiten


Letzte Änderung : 06. November 2019
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